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	<title>Gabriels Blog &#187; Umwelt</title>
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	<description>Technik, Mensch und Kühe</description>
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		<title>Briefkasten aufräumen: unnötige Kataloge abbestellen und Werbung vermeiden</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Mar 2012 22:21:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[GTD]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Keine Ahnung wie das bei Euch ist, aber hier kommen die Kataloge (gefühlt) schneller an als ich sie wegwerfen kann. Damit meine ich nicht die lustigen Postwurfsendungen an alle Haushalte, sondern die Werbematerialien der Unternehmen, von denen ich tatsächlich in der Vergangenheit Leistungen in Anspruch genommen habe. Mehrere Versender von Büro-Materialien und einige andere Anbieter [...]</p><p><a href="http://dobersch.com/kataloge-abbestellen">Briefkasten aufräumen: unnötige Kataloge abbestellen und Werbung vermeiden</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Keine Ahnung wie das bei Euch ist, aber hier kommen die Kataloge (gefühlt) schneller an als ich sie wegwerfen kann. Damit meine ich nicht die lustigen Postwurfsendungen an alle Haushalte, sondern die Werbematerialien der Unternehmen, von denen ich tatsächlich in der Vergangenheit Leistungen in Anspruch genommen habe. Mehrere Versender von Büro-Materialien und einige andere Anbieter senden mir seit Jahren alle paar Monate ihre 500- und mehr-seitigen Kataloge, obwohl ich dort bei Bedarf ausschließlich online bestellt habe und bestelle.<span id="more-2248"></span></p>
<div id="attachment_2249" class="wp-caption alignnone" style="width: 560px"><img class="size-full wp-image-2249" title="Kataloge abbestellen" src="http://dobersch.com/uploads/2012/03/kataloge-abbestellen.jpg" alt="Kataloge abbestellen" width="550" height="385" /><p class="wp-caption-text">Unnötige Kataloge abbestellen: einfach und sinnvoll</p></div>
<p>Die Masse der Kataloge nervt aus verschiedenen Gründen:</p>
<ul>
<li>bei Abwesenheit (Geschäftsreisen, Kurztrips, Urlaub etc.) wird der Postkasten unnötig verstopft</li>
<li>erzeugt zusätzliche unnütze Wege (Papier häufiger zur Tonne bringen)</li>
<li>sinnlose Papierverschwendung, die der Umwelt nicht gerade zuträglich ist</li>
</ul>
<p>Diese Punkte lassen sich zwar auch durch: ein Postfach, eine Putzfrau und das Ignorieren des schlechten Gewissens lösen, aber die Ursachenbekämpfung scheint mir hier der logischere und sinnvollere Ansatz zu sein.</p>
<p>Bisher stand dem jedoch einfach die Bequemlichkeit gepaart mit ein paar Gedanken in der Richtung &#8220;Ach, da gucke ich bestimmt demnächst mal rein&#8230;&#8221; &#8211; not gonna happen! Sei ehrlich!</p>
<p><strong>Einfach anrufen und Bescheid geben</strong></p>
<p>Daher habe ich mir heute mal die Zeit genommen und bei einigen der Versender angerufen (einfach jeweils die Bestell-Hotline gewählt und verbinden lassen) und darum gebeten, mir in Zukunft keinen Katalog mehr per Post zuzusenden, weil ich ausschließlich per Internet bestelle. Das Ergebnis war, dass <strong>alle</strong> angerufenen Anbieter den Eintrag in der Datenbank vorgenommen und sich <strong>sehr freundlich bedankt</strong> haben.</p>
<p>Es ist nicht viel Arbeit: einfach alle noch vorhandenen Kataloge greifen und die Telefonnummern der Reihe nach abtelefonieren (im Normalfall ist auf der Gegenseite zu den Geschäftszeiten jederzeit jemand da <img src='http://dobersch.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  ) und in Zukunft die Prozedur immer dann wiederholen wenn ein neuer Katalog hereinkommt. Die paar entstehenden Cent wegen der Anrufe sind zu verschmerzen dafür, dass in Zukunft mehr Platz in Postkasten, Kopf und Papierkorb herrscht.</p>
<p><strong>Oder eine E-Mail schreiben</strong></p>
<p>Wer diese Kosten dennoch scheut, der kann auch einfach eine kurze formlose E-Mail mit einem entsprechenden Hinweis schreiben, was bei den meisten Versandkatalogen auch problemlos möglich sein sollte und z.B. so aussehen könnte:</p>
<blockquote><p>Sehr geehrte Damen und Herren,</p>
<p>bitte sehen Sie in Zukunft von der postalischen Zusendung Ihrer Kataloge und Werbematerialien an meine Adresse ab. Da ich als Ultra-nerdiger Netzbürger ausschließlich per Internet bestelle, können Sie auf diese Weise</p>
<ol>
<li>sich die Kosten</li>
<li>der Umwelt die Belastung</li>
<li>mir den Weg zu Papiertonne</li>
</ol>
<p>ersparen.</p>
<p>Sie werden vielleicht denken: &#8220;Das sind ja gleich <em>drei</em> Dinge auf einmal &#8211; <em>das</em> geht nur wirklich nicht!&#8221; aber da  entgegne Ihnen keck: &#8220;Doch, mit meiner Kundennummer!&#8221;.</p>
<p>Hier ist sie: xxx0815xxx</p>
<p>mit freundlichem Gruß,</p>
<p>xxx</p></blockquote>
<p><strong>Hinweis:</strong> um das Telefonat kurz zu halten, empfiehlt es sich, die Kundennummer im Vorfeld herauszusuchen. Auch per E-Mail sollte diese stets angegeben werden, damit die Zuordnung für den bearbeitenden Mitarbeiter leichter fällt.</p>
<p><strong>Zusatzhinweis:</strong> ein Anbieters wies mich darauf hin, dass die Adress-Etiketten immer schon 2 Monate im Voraus gedruckt werden, weswegen es durchaus noch zu einem erneuten Versand kommen kann, aber dann sollte das erledigt sein. Also nicht gleich bockig werden, wenn noch mal etwas nachkommt.</p>
<p><strong>Robinson-Liste</strong></p>
<p>Wer auch sonst seinen Briefkasten schonen möchte, dem hilft vielleicht ein Eintrag in die Robinsonliste weiter, die neben einem Schutz vor unerwünschter Werbung per Post auch Telefon-Anrufe, E-Mails, SMS und Fax ermöglichen soll. Das funktioniert über einen Abgleich der Daten durch die Versender. Nein, die eigenen Daten werden nicht herausgegeben sondern der Versender gleicht die Daten mit der Liste ab und bekommt nur die zu streichenden Elemente genannt. Die Anmeldung eines entsprechenden Profils ist kostenlos und es können mehrere Adressen, Fax- &amp; Telefonnnummern eingetragen werden.</p>
<p><strong><a title="Robinson-Liste" href="http://www.robinsonliste.de/" target="_blank">Zur Robinson-Liste »</a></strong></p>
<p><strong>&#8220;Keine Werbung&#8221;- Aufkleber</strong></p>
<p>Weiterhin bietet sich ein Aufkleber &#8220;<strong>Bitte keine Werbung einwerfen</strong>&#8221; oder ähnliches am Briefkasten an, was den Einwurf weitere Sendungen verhindern kann. So gewappnet lässt sich das (unerwünschte) Papier-Aufkommen schon ein wenig eindämmen. Wer trotzdem noch Probleme hat, der sollte hartnäckig bleiben und den Störenfrieden immer wieder telefonisch auf den Geist gehen. Das führt meiner Erfahrung nach meist zum Erfolg.</p>
<p><a href="http://dobersch.com/kataloge-abbestellen">Briefkasten aufräumen: unnötige Kataloge abbestellen und Werbung vermeiden</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sind Pilze immer noch verstrahlt?</title>
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		<pubDate>Sun, 23 Oct 2011 09:39:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[pilze]]></category>
		<category><![CDATA[Strahlung]]></category>
		<category><![CDATA[Tschernobyl]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Pilze habe ich schon seit meiner Kindheit gern gesammelt, als meine Eltern im Urlaub oft mit mir &#8220;in die Pilze&#8221; gegangen sind. Auf dem Speiseplan standen damals: Maronen, Pfifferlinge, Steinpilze, Grünlinge, Rotkappen, Birkenpilze und ganz selten auch mal eine Krause Glucke. Durch Tschernobyl hatte sich das dann schlagartig geändert, da die klare Empfehlung in den [...]</p><p><a href="http://dobersch.com/sind-pilze-noch-verstrahlt">Sind Pilze immer noch verstrahlt?</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2198" class="wp-caption alignright" style="width: 243px"><img class="size-medium wp-image-2198" title="Steinpilz" src="http://dobersch.com/uploads/2011/10/steinpilz-233x300.jpg" alt="Steinpilz" width="233" height="300" /><p class="wp-caption-text">Steinpilz aus der Uckermark</p></div>
<p>Pilze habe ich schon seit meiner Kindheit gern gesammelt, als meine Eltern im Urlaub oft mit mir &#8220;in die Pilze&#8221; gegangen sind. Auf dem Speiseplan standen damals: Maronen, Pfifferlinge, Steinpilze, Grünlinge, Rotkappen, Birkenpilze und ganz selten auch mal eine <a title="Krause Glucke" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Krause_Glucke" target="_blank">Krause Glucke</a>.<span id="more-2026"></span></p>
<p>Durch Tschernobyl hatte sich das dann schlagartig geändert, da die klare Empfehlung in den Jahren nach der 1986er Katastrophe von allen Seiten war: keine Waldpilze essen, da diese stärker als andere Lebensmittel radioaktiven Substanzen speichern. Hauptproblem ist hierbei das Cäsium-137, das sich mit einer Halbwertzeit von 30 Jahren nicht so schnell abbaut, wie z.B. das Jod-131, das aufgrund seiner kürzeren Halbwertzeit von nur 8 Tagen schon im gleichen Jahr fast vollständig verschwunden war. Vom durch die radioaktive Wolke auch in Deutschland abgeregneten Cäsium ist also heute noch mehr als die Hälfte der ursprünglichen radioaktiven Verseuchung vorhanden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2197" title="Im Waldboden versteckte Pfifferlinge" src="http://dobersch.com/uploads/2011/10/pfifferlinge-versteckt.jpg" alt="Im Waldboden versteckte Pfifferlinge" width="550" height="119" /></p>
<p>Da nicht jede Gegend in Deutschland gleich stark betroffen ist (Süddeutschland war damals wesentlich stärker von radioaktiven Niederschlägen heimgesucht) können hier die regionalen Gegebenheiten einen deutlichen Unterschied für die Belastung machen. Mehr Informationen dazu gibt z.B. die vom Umweltinstitut München herausgegebene lesesenswerte Broschüre <a href="http://umweltinstitut.org/download/umweltinstitut_pilze_und_wild.pdf" target="_blank">&#8220;Pilze und Wild &#8211; Tschernobyl noch nicht gegessen&#8221;</a> (PDF)</p>
<p><strong>Wald-Pilze immer noch verstrahlt?</strong></p>
<p>Wie sieht die Situation aber nun mehr als 25 Jahre nach dem Reaktor-Unglück aus? Kann man wieder bedenkenlos Waldpilze sammeln und essen oder sind die Pilze auch heute noch verstrahlt?</p>
<p>Um das halbwegs fundiert beurteilen zu können, hilft die Betrachtung von jährlichen Messungen der Radioaktivität, die in Pilzen nachgewiesen werden kann. Das Umweltinstitut München bietet zu diesem Zweck von August bis Oktober kostenlose Messungen von Waldpilzen, Blaubeeren und Wild an.</p>
<p>Das hat mich begeistert und ich habe voriges Jahr einfach mal eine Portion Pilze (es müssen mindestens 250g Frischmasse für eine Messung eingeschickt werden) zum Umweltinstitut geschickt und war sehr gespannt auf das Ergebnis. Dieses kann einige Wochen nach der Zusendung telefonisch abgefragt werden und erscheint auch in der jährlichen Übersicht, die vom Institut herausgegeben wird.</p>
<p><strong>Meine eingeschickte Pilzprobe aus Templin (Brandenburg)</strong></p>
<p>Ergebnis der Messung meiner eingesandten Pilze (Maronenröhrlinge): <strong>63 Bq/kg</strong> (künstliche Radioaktivität <sup>137</sup>Cs)</p>
<p><img title="Maronenröhrling oder Marone" src="http://dobersch.com/uploads/2011/10/pilz-maronenroehrling-marone.jpg" alt="Maronenröhrling oder Marone" width="550" height="273" /></p>
<p>Dieser Wert taucht nun auch in der <a title="Messliste für radioaktive Belastung von Waldpilzen vom Umweltinsitut München 2010" href="http://umweltinstitut.org/download/Waldproduktliste2010_uim.pdf" target="_blank">Messliste für 2010</a> (PDF) auf. Hier finden sich die Übersichten der letzten Jahre: <a title="Messlisten vom Umweltinstitut München" href="http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/pilze-und-lebensmittel-903.html" target="_blank">Messlisten der Waldprodukte</a>. Es ist gut zu erkennen, dass die Belastung in unserer Gegend (Templin / Brandenburg) deutlich geringer ausfällt als in Süddeutschland. Die Werte unterscheiden sich drastisch und liegen für viele süddeutschen Proben bei mehreren 100 Bq/kg einige sogar im vierstelligen Bereich. Der von der EU festgelegte Höchstwert für den Import in Mitgliedsländer liegt bei 600 Bq/kg. Meine Pilze erreichten also immerhin mehr als ein Zehntel des für den Import in EU-Mitgliedsstaaten zulässigen Höchstwertes.</p>
<p><strong>Was bedeutet das nun? Pilze sammeln wieder &#8220;erlaubt&#8221;?</strong></p>
<p>Die Beurteilung, ob der Verzehr von Waldpilzen für den Körper ein großes Risiko darstellt, ist nicht einfach nur an dem Wert festzumachen. Hier ein Ausschnitt einer <a title="Pressemitteilung des Landesamts für Umwelt M-V von 2010" href="http://www.lung.mv-regierung.de/dateien/presseinfo_22_10.pdf" target="_blank">Pressemitteilung</a> (PDF) des Landesamt für Umwelt M-V dazu aus dem Jahr 2010:</p>
<blockquote><p>Entscheidend für die radiologische Beurteilung ist aber die insgesamt mit den Pilzen aufgenommene Aktivität in Bq und letztlich die daraus resultierende Strahlenexposition in mSv. Beim angenommenen Verzehr von 10 kg Pilzen mit den genannten maximalen 230 Bq/kg FM ergibt sich so für einen Erwachsenen eine Strahlenexposition von ca. 0,03 mSv. Dieser Wert ist vernachlässigbar klein verglichen mit dem Grenzwert aus der Strahlenschutzverordnung von 1 mSv je Jahr bzw. im Vergleich mit der natürlichen Strahlenxposition in Deutschland von 2,4 mSv je Jahr.</p></blockquote>
<p>Das hört sich zwar erst mal sehr entwarnend an (zumal der hier zur Berechnung herangezogene Wert von 230 Bq/kg mehr als 3 mal so hoch ist, wie bei meiner untersuchten Probe) &#8211; jedoch muss man auch dazu sagen, dass staatlich oder von der EU festgesetzte Grenzwerte oft nicht dem entsprechen, was man sich oder seinen Kindern zumuten würde. Das dazu passende Statement aus der oben bereits erwähnten Broschüre:</p>
<blockquote><p>Das Umweltinstitut München e.V. und andere unabhängige Experten raten zu strengeren Grenzwerten: 30 bis 50 Bq/kg bei Nahrung für Erwachsene und 10 bis 20 Bq/kg für Kinder, stillende und schwangere Frauen, bei Babynahrung bis 5 Bq/kg Cäsium-Aktivität. Während des Wachstums teilen sich die Zellen häufiger, für die Reparatur einer geschädigten Zelle bleibt oft nicht genügend Zeit.</p></blockquote>
<p>Daher halte ich mal folgendes fest:</p>
<p>Die heute in deutschen Waldpilzen gefundene radioaktive Belastung ist regional sehr unterschiedlich. Es empfiehlt sich daher <a title="Messlisten von Waldpilzen aus unterschiedlichen Regionen" href="http://umweltinstitut.org/radioaktivitat/messungen/pilze-und-lebensmittel-903.html" target="_blank">Vergleichswerte</a> heranzuziehen oder selbst eine Probe aus der eigenen Region einzusenden. Die Grenzwerte von Staat und EU sind mit Vorsicht zu genießen. Pilze mit ungewisser Herkunft sind auf jeden Fall zu meiden. Wer trotzdem Pilze sammeln und essen möchte, kann allein durch die Auswahl der Art das Risiko verringern: Maronen nehmen Cäsium in größeren Mengen auf als Pfifferlinge und Steinpilze, die ihrerseits wiederum mehr als Schirmlinge oder Champignons aufnehmen.</p>
<p>Trotzdem gilt das <strong>Minimierungsgebot</strong>: da keine Grenze existiert, unter der Radioaktivität noch <em>ungefährlich</em> ist, sollte so wenig wie möglich Radioaktivität aufgenommen werden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-2196" title="Pfifferling im Waldboden" src="http://dobersch.com/uploads/2011/10/pfifferling-waldboden.jpg" alt="Pfifferling im Waldboden" width="550" height="365" /></p>
<p><a href="http://dobersch.com/sind-pilze-noch-verstrahlt">Sind Pilze immer noch verstrahlt?</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>LED LENSER M7R für Nachtwanderungen übergeben</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Oct 2010 06:09:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
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		<description><![CDATA[<p>Vor Kurzem hatte ich im Rahmen eines Trigami-Reviews die Möglichkeit, die LED LENSER Taschenlampe mit Akku zu testen. Da es sich um ein Produkt handelt, das durch das Wiederaufladen eine Menge Müll vermeidet (da der Akku wiederverwendet wird, müssen nicht ständig neue Batterien gekauft und entsorgt werden) liegt der Gedanke an den Umweltschutz nahe. Um [...]</p><p><a href="http://dobersch.com/led-lenser-m7r-fuer-nachtwanderungen-uebergeben">LED LENSER M7R für Nachtwanderungen übergeben</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor Kurzem hatte ich im Rahmen eines Trigami-Reviews die Möglichkeit, die <a title="LED LENSER M7R Review" href="/kostensparend-und-oekologisch-led-lenser-m7r-aufladbare-taschenlampe">LED LENSER Taschenlampe mit Akku zu testen</a>. Da es sich um ein Produkt handelt, das durch das Wiederaufladen eine Menge Müll vermeidet (da der Akku wiederverwendet wird, müssen nicht ständig neue Batterien gekauft und entsorgt werden) liegt der Gedanke an den Umweltschutz nahe.<span id="more-2028"></span></p>
<p>Um diesen Gedanken ein wenig weiterzutragen hatte ich die Chance, eine der Testlampen im Namen von LED LENSER an eine Person zu verschenken, die sich im Besonderen für die Natur und ihren Erhalt einsetzt. Ich habe mich für  Michael Heber entschieden, der unter anderem für das Natur-Ferienlager des Kunstvereins Templin verantwortlich ist, das Kinder und Jugendliche an das Thema &#8220;Natur und Naturschutz&#8221; heranführen soll. Um einen kleinen Einblick in sein Wirken zu geben, habe ich ein kleines Kurzinterview mit ihm geführt.</p>
<h3><img class="alignright size-full wp-image-2029" title="Michael Heber im Natur-Ferienlager Warthe" src="http://dobersch.com/uploads/2010/10/michael-heber-in-warthe.jpg" alt="Michael Heber im Natur-Ferienlager Warthe" width="220" height="283" />Kurz-Interview mit dem Empfänger der Lampe</h3>
<p><strong>Gabriel: Hallo Michael, stell Dich den Lesern doch mal kurz vor.</strong></p>
<p>Michael: Als Diplom Kultur- und Medienpädagoge sowie langjähriges Mitglied des Kunstvereins Templin, organisiere ich jährlich das Kunstferienlager des Kunstvereins Templin in Zusammenarbeit mit dem Naturpark Uckermärkische Seen. Wobei ich nicht der Projektleiter bin. Nach unserem Rotationsprinzip leitet derzeit Philip Denkovski das Ferienlager. Ich selbst bin nun fast 20 Jahre dabei. Anfangs natürlich als Kind.</p>
<p>Im Jahr 2010 war unser Thema CommuniCare. Dabei haben wir uns umfassend mit Kommunikation auseinandergesetzt. Dies umfasst beispielweise Kommunikation zur See, Plattdeutsch, Theaterprojekte, Tanz, Analogfotografie, Radiobau und Radiosenden und natürlich noch vieles mehr. Ein absolutes Highlight ist aber auch in diesem Jahr wieder unsere Nachtwanderung gewesen.</p>
<p><strong>Gabriel: Nachtwanderung passt ja sehr gut beim Thema <img src='http://dobersch.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  Wie viele Kinder und Jugendliche machen jedes Jahr mit im Naturferienlager?</strong></p>
<p>Michael: Es sind immer etwa 36 Kinder und Jugendliche. Hinzu kommt ein Team von 10-12 Betreuern, die notwendig sind, um differenzierte Angebote und Workshops durchzuführen.</p>
<p><strong>Gabriel: Worauf konzentriert Ihr Euch bei den Nachtwanderungen? Geht es eher um die Tier- oder die Pflanzenwelt?</strong></p>
<p>Michael: Lach! Also in der Nacht geht es erst einmal um die Dunkelheit und um das Verständnis dafür, dass Dunkelheit nicht beängstigend ist. Dazu gehört auch, Geräusche in der Nacht im Wald kennen zu lernen und zu verstehen. Und an der Stelle geht es (na klar) um Flora und Fauna. Wichtig ist aber den Kindern und Jugendlichen zu zeigen, dass der Wald bei Nacht kein Grund zur Beunruhigung bietet. Im Gegenteil! Der Sternenhimmel lädt beispielweise zum Träumen ein.</p>
<p><a href="http://dobersch.com/uploads/2010/10/naturferienlager-warthe.jpg"><img class="alignnone size-full wp-image-2030 noborder" title="Natur-Ferienlager in Warthe" src="http://dobersch.com/uploads/2010/10/naturferienlager-warthe.jpg" alt="Natur-Ferienlager in Warthe" width="550" height="204" /></a></p>
<div>
<p><strong>Gabriel: Wo findet das Natur-Ferienlager denn statt? Kann sich dort jeder anmelden? Gibt es eine Website? Du kannst gern ein wenig Werbung dafür machen.</strong></p>
</div>
<p>Michael: Das Ferienlager findet jedes Jahr im Juli und August in Warthe statt. Im Jahr 2011 wird es vom 27.7.-6.8.2011 stattfinden. Unsere Internetseite lautet <a href="http://www.kunstverein-templin.de/" target="_blank">www.Kunstverein-Templin.de</a>. Jeder kann sich gern voranmelden! Dann<br />
bekommt man einen kleinen lustigen Anmeldetest zugeschickt. Wir haben oft mehr Anmeldungen als Plätze für Teilnehmer. Daher versuchen wir über den Test zu erfahren, welche Motivation zur Anmeldung führt.</p>
<div>
<p><strong>Gabriel: Ich vermute dabei könnt Ihr die LED-Taschenlampe gut gebrauchen und wünsche viel Spaß mit dem Gerät.</strong></p>
</div>
<p>Michael: Ja klar! Mit der Lampe können wir hervorragend unsere Nachtwanderungen organisieren.</p>
<p>Ich freue mich, dass die Lampe mit dem Natur-Ferienlager einen ebenso passenden wie unterstützenswerten Nutzer gefunden hat und wünsche den Teilnehmern viel Spaß beim Nachtwandern.</p>
<p><a href="http://dobersch.com/led-lenser-m7r-fuer-nachtwanderungen-uebergeben">LED LENSER M7R für Nachtwanderungen übergeben</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Klimawandel: Blog Action Day 2009</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Oct 2009 20:22:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[klima]]></category>
		<category><![CDATA[treibhauseffekt]]></category>
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		<description><![CDATA[<p>Dass der Blog Action Day mit dem diesjährigen Motto &#8220;Klimawandel&#8221; an den Start geht, gefällt mir sehr gut. Ein öffentlicher Diskurs zum Thema kann nur positiv sein &#8211; Ignoranz bringt keine Handlungs-Anregung zur Verbesserung der Zustände mit sich. Mittlerweile gilt es als recht sicher, dass die aktuelle Erderwärmungs-Phase zum überwiegenden Teil durch die industrielle Revolution [...]</p><p><a href="http://dobersch.com/klimawandel-blog-action-day-2009">Klimawandel: Blog Action Day 2009</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dass der <a title="Blog Action Day" href="http://www.blogactionday.org/" target="_blank">Blog Action Day</a> mit dem diesjährigen Motto &#8220;<strong>Klimawandel</strong>&#8221; an den Start geht, gefällt mir sehr gut. Ein öffentlicher Diskurs zum Thema kann nur positiv sein &#8211; Ignoranz bringt keine Handlungs-Anregung zur Verbesserung der Zustände mit sich.<span id="more-528"></span></p>
<p>Mittlerweile gilt es als recht sicher, dass die aktuelle Erderwärmungs-Phase zum überwiegenden Teil durch die industrielle Revolution &#8211; also durch Menschenhand &#8211; hervorgerufen wurde bzw. wird und nicht etwa durch &#8220;ganz natürlichen Prozess&#8221; der für einen bestimmten Zeitraum verstärkten Sonnenaktivität (ein von Gegnern gern hervorgebrachtes Argument). Außerdem schätzen Experten dass allein die <em>bisher</em> verursachten Temperatur-Veränderungen noch mindestens 1.000 Jahre zu spüren sein werden &#8211; selbst wenn sofort alle Emissionen gestoppt würden&#8230;</p>
<div id="attachment_533" class="wp-caption alignnone" style="width: 310px"><a href="http://www.blogactionday.org/"><img class="size-full wp-image-533 " title="Blog Action Day" src="http://dobersch.com/uploads/2009/10/blog-action-day-badge.jpg" alt="Blog Action Day 2009 Banner" width="300" height="250" /></a><p class="wp-caption-text">Blog Action Day 2009 Banner</p></div>
<p>Ein Video das die Idee hinter dem am heutigen 15. Oktober weltweit im Netz stattfindenden &#8220;Blog Action Day&#8221; kurz erläutert, gibt es auch (grundlegende Englisch-Kenntnisse hilfreich):</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="550" height="334" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/3CnIJ19EVMo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="550" height="334" src="http://www.youtube.com/v/3CnIJ19EVMo&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Dass die Blog-Aktion im Ausland und vor allem den USA besser angenommen wird als hierzulande, liegt sicher auch an der fehlenden deutschen Übersetzung der Seite. Aber es ist auch bitter nötig dass dort die Message verbreitet wird: die USA stehen mit den weltweit absolut höchsten CO2-Emissionen an der Spitze der Treibhausgas-Verursacher-Liste (noch vor der Europäischen Union!) und haben eine fast doppelt so hohe jährliche pro-Kopf-Emission wie z.B. Deutschland.</p>
<p>Trotzdem kein Grund für uns die Hände in den Schoß zu legen und sich darauf auszuruhen, nur weil es Länder gibt, die schlechter als wir dastehen. Die Ursachen für die Treibhausgas-Produktion sind vielfältig und reichen von Strom- und Güter-Produktion über verkehrsbedingte Emissionen bis hin zur landwirtschaftlichen Nutzung.</p>
<p><strong>Weniger Zeug kaufen / besitzen</strong></p>
<p>Eine Möglichkeit selbst Einfluss auf die weitere Entwicklung zu nehmen, ist (unter vielen anderen Möglichkeiten) einfach weniger &#8220;Zeug&#8221; zu kaufen bzw. zu besitzen und damit für weniger Emissionen durch  Produktion und Stromverbrauch zu sorgen.</p>
<p>Auch wenn ich es nur zu gut verstehen kann, wenn man die kleinen <a title="Techtoy - Magazin für Technologie und Unterhaltungselektronik" href="http://www.techtoy.de/" target="_blank">technischen Spielereien</a> besitzen möchte, so sollte doch jeder ab und an in sich gehen und überlegen, welche Anschaffungen wirklich Sinn machen und was von dem gekauften Zeug dann doch nur in der Ecke rumliegt und die eigene Wohnung zumüllt. Der Trend zur &#8220;Entschlackung&#8221; und &#8220;Fokussierung auf das Wesentliche&#8221; ist eine sinnvolle Entwicklung, die dem immer stärker ausufernden Konsum-Wahn entgegengesetzt werden kann.</p>
<p>Das alte Zeug z.B. über eBay loszuwerden ist sicher keine schlechte Idee, um den eigenen Haushalt aufzuräumen und dabei den eigenen Geldbeutel etwas aufzufrischen &#8211; Dinge gar nicht erst anzuschaffen eine bessere &#8211; weil für die Umwelt positive &#8211; Lösung.</p>
<p>Ein gutes Vorbild bin ich dabei (noch) nicht so sehr: ich  sammle zum Beispiel <a title="Kühe" href="/kategorie/kuehe">Kühe</a>, von denen die meisten zwar ohne Strom auskommen und weniger CO2 verursachen als ihr lebendes Pendant, aber auch bei deren Produktion und Transport wird einiges an CO2 in die Atmosphäre geblasen. So muss jeder für sich entscheiden, wo er die Grenze zwischen überflüssigen Dingen zu wirklich wichtigen Anschaffungen zieht. Das Schwierige ist vermutlich besonders der gr0ße Bereich in der Mitte mit den &#8220;Nice-to-Have&#8221;-Dingen.</p>
<p><strong>Story of Stuff</strong></p>
<p>Zum Thema &#8220;zu viel Stuff&#8221; möchte ich absolut den sehr gut gemachten Animationsfilm &#8220;Story of Stuff&#8221; empfehlen, der mit einfachen Mitteln auf eindrucksvolle Weise erläutert, warum die &#8220;mehr Zeug&#8221;-Mentalität nicht so eine gute Idee ist:</p>
<div id="attachment_534" class="wp-caption alignnone" style="width: 282px"><img class="size-full wp-image-534" title="Story of Stuff" src="http://dobersch.com/uploads/2009/10/story-of-stuff.jpg" alt="die &gt;Story of Stuff&lt; von und mit Annie Leonard" width="272" height="402" /><p class="wp-caption-text">die &gt;Story of Stuff&lt; von und mit Annie Leonard</p></div>
<p>Anzuschauen ist das sehr empfehlenswerte Werk unter <a title="Story of Stuff von Annie Leonard" href="http://www.storyofstuff.com/" target="_blank">www.storyofstuff.com</a> (<a title="Internationale Version von Story of Stuff mit deutschem Untertitel" href="http://www.storyofstuff.com/international/" target="_blank">internationale Version</a> mit deutschem Untertitel)</p>
<p>Die &#8220;Story of Stuff&#8221; wird es auch als <a title="Story of Stuff von Annie Leonard als Taschenbuch" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/143912566X?ie=UTF8&amp;tag=gabriel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=143912566X" target="_blank">Buch</a> bzw. <a title="Story of Stuff von Annie Leonard als Taschenbuch" rel="nofollow" href="http://www.amazon.de/gp/product/1849010382?ie=UTF8&amp;tag=gabriel-21&amp;linkCode=as2&amp;camp=1638&amp;creative=19454&amp;creativeASIN=1849010382" target="_blank">Taschenbuch</a> geben, obwohl das irgendwie &#8211; der Gedanke drängt sich geradezu auf &#8211; der eigentlichen Idee des herübergebrachten Inhalts widerspricht&#8230;</p>
<p><a href="http://dobersch.com/klimawandel-blog-action-day-2009">Klimawandel: Blog Action Day 2009</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wie schädlich ist SPAM für die Umwelt?</title>
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		<pubDate>Thu, 23 Apr 2009 19:07:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Gabriel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Technik]]></category>
		<category><![CDATA[Umwelt]]></category>
		<category><![CDATA[co2]]></category>
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		<category><![CDATA[mcafee]]></category>
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		<category><![CDATA[studie]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Wer sich schon immer mal gefragt hat, welchen negativen Effekt der Versand von SPAM-Mails auf unsere Umwelt hat, der kann jetzt auf aktuelles Material zurückgreifen: der Spezialist für Internet-Sicherheit McAfee hat den Spam-Experten Richi Jennings und das auf Klimaveränderung fokussierte Unternehmen ICF International beauftragt, gemeinsam eine Studie zu entwickeln. In dieser wird dargestellt, wie groß [...]</p><p><a href="http://dobersch.com/wie-schaedlich-ist-spam-fuer-die-umwelt">Wie schädlich ist SPAM für die Umwelt?</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright size-full wp-image-412" title="McAfee Carbon Footprint of E-Mail Spam (Studie)" src="http://dobersch.com/uploads/2009/04/mcafee-carbonfootprint-2009.jpg" alt="McAfee Carbon Footprint of E-Mail Spam (Studie)" width="240" height="311" />Wer sich schon immer mal gefragt hat, welchen negativen Effekt der Versand von SPAM-Mails auf unsere Umwelt hat, der kann jetzt auf aktuelles Material zurückgreifen: der Spezialist für Internet-Sicherheit McAfee hat den Spam-Experten Richi Jennings und das auf Klimaveränderung fokussierte Unternehmen ICF International beauftragt, gemeinsam eine Studie zu entwickeln.<span id="more-411"></span></p>
<p>In dieser wird dargestellt, wie groß die allein für SPAM-E-Mails aufgebrachte jährliche Energie-Menge und der daraus resultierende CO2-&#8221;Fußabdruck&#8221; ist. Das beinhaltet die Übertragung, Verarbeitung und Filterung von Spam-Mails.</p>
<p>Dabei entfallen die Löwenanteile der Emissionen pro SPAM-Nachricht auf folgende Bereiche:</p>
<ul>
<li>52% Betrachten und Löschen von Spam auf dem Nutzer-Rechner</li>
<li>27% Suchen von fälschlicherweise als SPAM deklarierten Mails</li>
<li>16% eigentliche Spam Filterung</li>
</ul>
<p>Der durchschnittliche geschäftliche E-Mail-Nutzer (also unter anderem ich) ist für 131 kg CO2-Emissionen pro Jahr verantwortlich, die sich unmittelbar auf die E-Mail-Nutzung zurückführen lassen und 22% davon werden durch SPAM verursacht. Die 22% erscheinen im ersten Moment vielleicht ein wenig gering, wenn man im Hinterkopf hat, dass ca. 70%-80% aller Mails SPAM sind, aber zum Betrachten und Beantworten von legitimen E-Mails wird eben der Hauptteil der Zeit benötigt, was natürlich bei eingeschaltetem Rechner geschieht. Die Zahl ist also mit 22% also fast einem Viertel der Gesamt-Emissionen durchaus beträchtlich!</p>
<p><strong>Weitere Interessante Fakten aus der Studie:</strong></p>
<ul>
<li>SPAM-Mails sind jährlich für ca. 33 Milliarden Kilowattstunden (oder 33 Terawattstunden) verantwortlich, was etwa dem Jahresverbrauch von 2.4 Millionen Haushalten in den USA entspricht</li>
<li>eine SPAM-Mail entspricht ca. 0.3 Gramm CO2-Emission</li>
<li>80% der Emissionen entfallen auf Anschauen, Löschen und Durchsuchen von SPAM</li>
<li>schätzungsweise 62 Billionen Spam E-Mails wurden 2008 verschickt</li>
</ul>
<p>Die in der Studie genannten Zahlen belegen eindrucksvoll wie groß das SPAM-Problem eigentlich für uns Menschen und die uns umgebende Umwelt ist. Allein durch eine flächendeckende automatisierte Filterung (die noch nicht überall standard ist) ließen sich die für SPAM aufgebrachten Energie-Kosten um 75% reduzieren!</p>
<p><strong><a title="Carbon Footprint of Spam Studie von McAfee" href="http://newsroom.mcafee.com/images/10039/carbonfootprint2009.pdf" target="_blank">Studie &#8220;Carbon Footprint of Spam&#8221; als PDF (englisch) herunterladen »</a></strong></p>
<p><strong>ps:</strong> Dazu passt ganz gut die <a title="Meldung auf intern.de über Nutzung von RZ-Wärme als Fernwärme" href="http://www.intern.de/news/neue--meldungen/--200904165472.html" target="_blank">Meldung</a>, dass ein britisches Rechenzentrum die durch die Server entstehende Abwärme als Fernwärme genutzt werden sollen, wodurch sich jährlich ca. 1.100 Tonnen an CO2-Emissionen eingespart lassen. Und für die meisten Rechenzentren dürfte SPAM durchaus einen Teil der geleisteten &#8220;Arbeit&#8221; ausmachen.</p>
<p>Man könnte also fast sagen, dass SPAM so auch einen kleinen Teil zum Umweltschutz beiträgt&#8230; <img src='http://dobersch.com/wp-includes/images/smilies/icon_biggrin.gif' alt=':D' class='wp-smiley' />  (was natürlich ein absoluter Trugschluss ist, da ohne den SPAM die Energie überhaupt nicht benötigt werden würde, was so ähnlich ist, wie beim Einkaufen zu Sparen weil etwas soo billig ist&#8230; <img src='http://dobersch.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif' alt=';)' class='wp-smiley' />  )</p>
<p><a href="http://dobersch.com/wie-schaedlich-ist-spam-fuer-die-umwelt">Wie schädlich ist SPAM für die Umwelt?</a>
<hr /><small>Copyright &copy; 2012<br /> Dieser Feed wird ausschlie&szlig;lich zur pers&ouml;nlichen, nicht-kommerziellen Nutzung bereitgestellt.<br />(Digital Fingerprint: bd2a87436f82e5cbfabb2effc05ba3ec)</small></p>]]></content:encoded>
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