Im Web ist es wie im Offline-Leben: Unternehmen versuchen Ihre Werbenachrichten an den Mann oder die Frau zu bringen, um sie für ihre Produkte zu interessieren. Oft genug spielen dabei die Suchmaschinen eine Rolle, denn preiswertere Werbung als eine gute Platzierung in den organischen (also den nicht bezahlten) Suchergebnissen gibt es nicht. Wenn das nicht funktioniert, bleiben natürlich noch andere Wege: Links auf anderen Websites kaufen (im Moment ein wenig aus der Mode gekommen…
) oder – je nach Budget – AdWords oder klassische Bannerwerbung einbuchen.
Schnelle Verbreitung mit Viralvideos
Eine weitere Möglichkeit ist es, ein kleines Video zu produzieren und die Eigenschaft des Internet auszunutzen, dass sich etwas rasant verbreiten kann – die Viralität. Ein Beispiel für solch ein Video hat der Kekshersteller Bahlsen zur Vorstellung seines Pickup Dark produzieren lassen (die Kampagne mit Jürgen Drews und Roberto Blanco nennt sich Dunkel macht Spaß):
Herrlich, Anlehnungen an bestehende Filme oder Personen sind sicher rein zufällig
Der Erfolg einer viralen Verbreitung eines solchen kleinen Spots lässt sich natürlich kaum erzwingen, aber es ist möglich, günstige Voraussetzungen dafür zu schaffen:
- lustige, traurige, spannende, ungewöhnliche, oder einfach unerwartete Idee
- Anlehnung an bekannte Sachverhalte / Szenen / Produkte / Personen (aufpassen wegen evtl. Rechteverletzung)
- für einfache Verbreitungsmöglichkeiten sorgen (E-Mail-Empfehlung, Verlinkung, Einbettung, Downloads)
Die Idee zählt
Dabei kann die filmische Qualität des Spots eher in den Hintergrund rücken, da es sich ja nicht um einen Kino-Film handelt, sondern nur ein kleines Video, das mal eben an den Freund oder Kollegen weitergeschickt wird. Somit eignet sich diese Methode durchaus auch für kleinere Unternehmungen, die weder A- noch B-Promis für die Produktion verpflichten können. Die Idee ist hier, was zählt.
Mal schauen wie der PickUp-Spot sich macht in den nächsten Wochen.
